Kräuter & Gemüse

Basilikum: Standort, Pflege und Ernte-Tipps

Warum dein Supermarkt-Basilikum immer eingeht und wie du es besser machst – vom richtigen Standort bis zur Ernte.

Jeder kennt es: Das Basilikum aus dem Supermarkt sieht beim Kauf prächtig aus und ist nach einer Woche tot. Das liegt nicht an dir – sondern an der Art, wie es gezogen wird. Hier erfährst du, wie Basilikum wirklich funktioniert.

Warum Supermarkt-Basilikum stirbt

Die Töpfe aus dem Supermarkt sind massiv überfüllt. Dutzende Pflänzchen stehen auf engstem Raum und konkurrieren um Wasser und Nährstoffe. Die Lösung: Sofort nach dem Kauf in 3–4 Töpfe aufteilen und in frische Kräutererde setzen.

Der perfekte Standort

Basilikum ist eine Sonnenpflanze. Es braucht:

  • Mindestens 6 Stunden direkte Sonne pro Tag
  • Südfenster oder Südbalkon sind ideal
  • Temperatur: Nie unter 15 °C – Basilikum verträgt keine Kälte
  • Kein Zug: Windgeschützt aufstellen

Richtig gießen

Basilikum mag es gleichmäßig feucht, aber nicht nass. Gieße morgens, damit die Blätter über den Tag abtrocknen können. Nasse Blätter über Nacht sind eine Einladung für Pilzkrankheiten.

Tipp: Lieber öfter kleine Mengen als selten viel auf einmal.

Richtig ernten

Der häufigste Fehler: Einzelne Blätter abzupfen. Das schwächt die Pflanze. Stattdessen:

  1. Schneide ganze Triebspitzen ab – immer oberhalb eines Blattpaares
  2. Die Pflanze verzweigt sich an der Schnittstelle und wird buschiger
  3. Blütenansätze sofort entfernen – sonst investiert die Pflanze Energie in Samen statt in Blätter

Sorten-Empfehlung

  • Genoveser: Der Klassiker für Pesto und Caprese
  • Thai-Basilikum: Anisaroma, perfekt für asiatische Gerichte
  • Griechisches Basilikum: Kompakter Wuchs, ideal für den Balkon

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